
Beim Urban Sketching zeichne ich direkt vor Ort und beobachte Menschen, Räume und Situationen in ihrem alltäglichen Umfeld. Mich interessiert dabei weniger die möglichst genaue Wiedergabe eines Ortes als die Atmosphäre, die kleinen Beobachtungen und die Geschichten, die sich aus einer Situation entwickeln.
"Chaotic Urban Sketching" ist meine persönliche Erweiterung: ich verbinde die beobachtete Realität mit Elementen aus dem Comic: Figuren, Sprechblasen, Gedanken, Dialoge und kleine inszenierte Momente. Dabei vermischen sich dokumentarische Beobachtung und Fiktion. Aus einer zufälligen Begegnung oder einer beiläufigen Szene kann so eine kleine Geschichte entstehen: eine spielerische Mischung aus Realität, Fantasie und Comic – und den Versuch, das urbane Leben nicht nur abzubilden, sondern zeichnerisch zu kommentieren und weiterzuerzählen.









Ich gebe Urban-Sketching-Kurse für Privatpersonen und an Hochschulen, unter anderem an der Macromedia. Dabei geht es vor allem darum, rauszugehen und direkt vor Ort zu zeichnen: auf dem Weihnachtsmarkt, in der Fußgängerzone, auf Plätzen oder beim Erkunden verschiedener Architekturepochen.
Wir probieren unterschiedliche Zeichenmaterialien aus: Tuschepinsel, Kugelschreiber, Bleistift, Buntstifte oder Wachsmalkreiden und schauen, wie sich damit ganz unterschiedliche Arten des Zeichnens entwickeln lassen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer*innen Spaß am Beobachten bekommen, schnell ins Zeichnen kommen und ihre Komfortzone verlassen, um Neues zu lernen.

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